Wir über uns



Das Musikcorps Ufhausen ist ein Marsch- und Showorchester, welches sich überwiegend durch die für das Corps arrangierte und choreographierte Musikshow und in Eigenregie einstudierte Straßenshow mit flotter Marschmusik einen Namen gemacht hat. Jedoch sind auch die Leistungen auf Konzertebene nicht zu verachten.


Derzeit verfügt der Verein über mehr als 55 aktive Musikerinnen und Musiker, welche sich auf die folgenden Instrumente verteilen:

Konzert-, Piccoloflöte
Klarinette
Alt-, Tenorsaxophon
Waldhorn
Trompete
Bariton, Euphonium
Posaune
Sousaphon
Xylophon
Schlagzeug


Was wir bieten...


Festzug oder Marschparade
Mit flotten und einfallsreichen Showeinlagen ergänzt das Musikcorps die Marschkompositionen.




Konzert oder Bühnenspiel
Das abwechselungsreiche Repertoire des Musikcorps geht von traditionellen Märschen über Film- und Musicalmelodien bis hin zu internationaler Unterhaltungsmusik.




Musikshow – Musik in Bewegung
Gewandte und abwechselungsreiche Darbietungen lassen keine Langeweile aufkommen. Ob in Stadien, Hallen oder auf Plätzen. Bereits zum vierten Male wurde speziell für die Besetzung des Musikcorps wurde eine eigene Show-Komposition geschrieben und Choreographie einstudiert. Das Showprogramm ist der Höhepunkt einer jeden Veranstaltung.



Chronologie der bisherigen Showauftritte


Unser Erscheinungsbild...

Den Wachen des Londoner Buckingham-Palasts nachempfunden ist unsere Uniform. Schwarze Hose mit goldenen Streifen, rote Jacke und Fellhüte. Einheitliche Lack- und Handschuhe runden das uniformierte Erscheinungsbild des Musikcorps ab.

Darüber hinaus besitzt das Musikcorps für Auftritte zu Feuerwehranlässen eine Feuerwehruniform in blau mit rotem Barett.


Wo wir herkommen...

...aus der hessischen Rhön!
Ufhausen ist ein verhältnismäßig kleiner Ort mit etwa 870 Einwohnern, welcher zur Marktgemeinde Eiterfeld gehört. Eiterfeld ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Fulda (Hessen) und liegt inmitten einer reizvollen Landschaft zwischen den Basaltkuppen des Hessischen Kegelspiels. Die nächsten größeren Städte sind Fulda ca. 30 km südlich und Bad Hersfeld ca. 20 km nördlich von Ufhausen.


Unsere Biographie...

Das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ufhausen e.V. wurde in 1931 als Spielmannszug gegründet. Im Jahre 1992 wird der musikalische Stil des Vereins geändert. Der bis zu dieser Zeit mit reinen Naturtoninstrumenten musizierende Spielmanns- und Fanfarenzug wandelt sich zu einem modernen Musikcorps mit Harmoniebesetzung und trägt seither den Vereinsnamen 'Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ufhausen e.V.

In den vergangenen Jahren nahm das Musikcorps an vielen Musikwettstreiten, Wertungsspielen und Musikshows auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich teil. Zahlreiche Medaillen, sowie erste und zweite Plätze konnten errungen werden.

Zu den größten Erfolgen zählt die Teilnahme an dem Europäischen Musikfestival in Husum/Rödemis, bei dem das Corps zweimal in Folge den Tageshöchstpreis für den "Besten inländischen Musikzug" entgegen nehmen konnte. Darüber hinaus erlang das Musikcorps bei den hessischen Meisterschaften der Feuerwehrmusikzüge den Titel "Hessenmeister der Marschparade" und "Vize-Hessenmeister im Showwettbewerb".

Neben Auftritten in der heimischen Region sind auch zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet mit dem Sound der rund 55 Musiker bereichert worden.
Länder wie die Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Norwegen, Ungarn, Polen und Dänemark wurden in den vergangenen Jahren, teils mehrfach schon, bereist.

Zu den markantesten Auftritten zählen das „Sorlandet Tattoo“ in Kristiansand in Norwegen, das Ellwangen-Tattoo in Jagst mit über 500 Dudelsäcken, das „1. Deutschland-Tattoo auf Schalke“ in der riesigen Schalke-Arena, beim Berlin-Tattoo in der Max-Schmelling-Halle in Berlin sowie die Feierlichkeiten zum französischen Unabhängigkeitstag in Valenciennes/Frankreich.  Weiterhin ist das Musikcorps seit nunmehr über 10 Jahren ununterbrochen Teilnehmer bei der Musikparade, Deutschlands größter Tournee für Marsch- und Blasmusik. Hierbei wurde in fast allen großen Veranstaltungshallen von Kiel bis Salzburg wie z.B. der Lanxess-Arena in Köln, König-Pilsner-Arena Oberhausen oder der Olympiahalle in München das Publikum begeistert.

Das Musikcorps bietet neben Platzkonzerten auch eine Marschparade in Form einer Straßenshow, bei der nicht immer nur geradeaus gelaufen wird. Speziell für die Besetzung des Musikcorps wurde eine eigene Show-Komposition geschrieben und Choreographie einstudiert. Die Musikstücke wurden arrangiert von Rob Balfort (NL), Choreograph dieser Musikshow ist Rik Boelee (NL).  

Das Musikcorps präsentiert in seiner Musikshow Ohrwürmer wie den „River-Kwai-Marsch“, Hits wie „Moskau“ von Dschingis Khan, Filmusik aus  „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „der rosarote Panther aber auch Volkslieder zum Mitsingen wie  „Im Wald im grünen Walde“.

Die Spielstärke zur Show beträgt 49 Musiker im Durchschnittsalter von 30 Jahren. Musikalische Leiterin des Musikcorps ist seit 2017 Theresa Ritz.


Auszug aus unserer Chronik...

In der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges arbeiten viele junge Männer im Ruhrgebiet. Sie lernen dort die Spielmannszüge der Jünglingsvereine kennen, die sonntags morgens durch die Städte ziehen. Als dann die große Arbeitslosigkeit in den Jahren 1930/31 Deutschland heimsucht, treffen sich viele hiesige junge Männer im Kolpinghaus zu gemeinsamen Spielen und Unterhaltungen. Auch Erinnerungen an die gemeinsame Arbeitszeit im Ruhrgebiet werden lebendig, unter anderem auch die Erinnerungen an die Spielmannszüge der Jünglingsvereine in den Städten. Diese finden besonderes Interesse bei denen, die nicht im Ruhrgebiet gearbeitet haben.

Um der Arbeitslosigkeit einen Sinn zu geben, kommt die Idee, selbst einen Spielmannszug zu gründen. Großes Glück haben die Gründer, denn mit Karl-August Wiegand aus Unterufhausen und seinem Schwager, Herrn Hauser aus Großentaft, die als Musiker im 1. Weltkrieg eingesetzt waren, finden sich zwei Ausbilder für Trommler und Flötisten.  

Unter der Stabführung von Karl-August Wiegand geht die Ausbildung  zügig voran. Schon im Januar 1932 kann der neugegründete Spielmannszug beim Kriegerfest im Festzug sich der Öffentlichkeit vorstellen. Auswärtige, die am Kriegerfest teilnehmen, sind von dem Spielmannszug begeistert. Durch die finanzielle Unterstützung des damaligen Dechants Heinrich Gnau sowie des hiesigen Kolpingvereins kann sich der Spielmannszug gut entwickeln und bei zahlreichen regionalen Auftritten bestaunt werden. Der aufwärtsstrebende Spielmannszug wurde alsbald von dem schrecklichen 2. Weltkrieg überschattet. Viele junge Kameraden müssen ihr Leben für das Vaterland lassen.

Nach dem Krieg muss ein neuer Anfang geschaffen werden. Die aus dem Krieg und der langen Gefangenschaft Zurückgekehrten finden sich wieder zusammen, so dass der Spielmannszug wieder einsatzfähig ist.

Bernhard Heim übernimmt nach Abdankung aus Altersgründen von Karl-August Wiegand für einige Zeit die Stabführung, bevor durch eine Neuwahl Josef Abel das Amt des Stabführers ausführt. Unter seiner Leitung werden vermehrt jugendliche für die Musik begeistert. Durch das gute Abschneiden bei der ersten Teilnahme an Wertungsspielen im Jahre 1965 wird beschlossen, nun regelmäßig an Wettstreiten teilzunehmen.

Um die Jugendlichen weiter zu begeistern und um ein breiteres Repertoire zu haben, erweitert man 1968 den Spielmannszug durch Fanfaren und Landsknechttrommeln. In neuer Uniform und verstärkt durch die jungen Fanfarenbläser nimmt der neu formierte Spielmanns- und Fanfarenzug im Juni 1968 am Landeswertungsspiel in Alsfeld teil und gewinnt eine Silbermedaille. Mit den befreundeten Musikvereinen und Spielmannszügen aus den Nachbarortschaften wird gemeinsam der Musikbund Vorderrhön gegründet. Das erste Bundesmusikfest findet 1969 in Ufhausen statt.

Der erste Auslandsauftritt des Spielmanns- und Fanfarenzuges findet im April 1972 in Haarlem/Holland statt. Hierbei übergibt der Stabführer Josef Abel die Stabführung an Edmund Hohmann.

Die Ausbildung nach Noten wird nun intensiviert. Das Instrumentarium wird nach und nach durch Lyra, Diskantflöten, Baritonfanfaren und Parforcehörner erweitert. Aufgrund der guten Zusammenarbeit innerhalb des Vereins können in den 70er und 80er Jahren bei Wertungsspielen zahlreiche erstklassige Platzierungen erreicht werden. Der Spielmanns- und Fanfarenzug ist in dieser Zeit auch selbst Ausrichter einiger erfolgreich durchgeführter Musikfeste und Wertungsspielen. Am Rosenmontag  1978 kann der SFZ zum ersten Mal mit 65 aktiven Spielleuten die neu angeschaffte, selbst entworfene Landsknechtsuniform beim Umzug in Fulda und anschließend dem Publikum in Ufhausen vorführen.

Im Juni 1981 macht der SFZ unter großer Beteiligung der Mitglieder einen Ausflug nach Füssen/Allgäu. Ein Zeltlager am Steiger richtet der SFZ im Juli 1982 aus, an dem auch Spielleute von befreundeten Musikzügen teilnehmen. Die Ausrichtung von Zeltlagern und Familientagen ist bis heute regelmäßiger Bestandteil im Vereinsleben.

Am Strandfest in Rotenburg nimmt der SFZ im Juli 1983 erstmalig teil. Das erste Übungswochenende wird 1985 in Dietges abgehalten und findet bis heute in jedem Frühjahr - meist in auswärtigen Unterkünften mit Übernachtung - statt. Das im Juni 1985 durchgeführte 15. Landeswertungsspielen in Ufhausen ist für alle Mitglieder eine Herausforderung. Zum Bühnenwertungsspielen am Sonntag sind über 1000 Musiker im Festzelt versammelt. Zur Siegerehrung wird eigens der Hessische Innenminister mit einem Hubschrauber eingeflogen. Im Oktober findet die 1. Herbstwanderung in der Rhön statt, fortan wird dies als traditioneller Bestandteil des Vereins fortgeführt.

Seit Mitte der 80er Jahre kann die Ausbildung durch Teilnahmen an Lehrgängen des Kreisfeuerwehrverbandes Fulda intensiviert und dadurch die Musikqualität erheblich verbessert werden. Ebenfalls werden in dieser Zeit erstmals Showaufführungen für Straße und Sportfeld einstudiert. Im September 1987 nimmt der SFZ erstmalig an einer Musikshow teil, die auf dem Sportgelände in Eschwege veranstaltet wurde. Im Mai 1989 fährt der SFZ zu einem Wertungsspielen mit Musikshow nach Friedrichstadt (Schleswig-Holstein). Durch die Aufnahme des Showprogramms erlangt der SFZ auch überregional an Bekanntheit, wodurch der Verein vermehrt an attraktiven Großveranstaltungen teilnehmen kann, u.a. anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Berufsfeuerwehr Kassel und beim Trachtenfest in Schlitz.

Im August 2001 findet aus Anlass des 60-jährigen Vereinsjubiläums das erste Festival der Musik mit großer internationaler Musikshow in Ufhausen statt. Im Rhythmus von 5 Jahren ist der Verein seither Ausrichter eines solchen Festivals. Nach diesem gelungenen Fest wird die Umstellung von Naturblasinstrumenten auf Ventilblasinstrumente vollzogen. Es können fast alle Bläser für ein neues Ventilblasinstrument gewonnen werden. Im Winterhalbjahr 1991/92 wird verstärkt Ausbildung an den neuen Instrumenten betrieben. Neben den bisherigen Musikstücken, die entsprechend umgeschrieben werden, können nun auch neue, den Instrumenten entsprechende, Stücke in das Repertoire aufgenommen werden.  Seit Anfang 1992 ist der Verein in der Lage, sich mit der neuen Musikrichtung erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Musikshow wird an die neuen Gegebenheiten angepasst und kann im Mai 1992 bei der Publikumswertung der internationalen Musikshow in Wächtersbach mit einen hervorragenden dritten Platz bestehen. Im Spätsommer 1992 beschliesst der Vorstand, neben den neuen Instrumenten auch eine neue - der Musikrichtung angepassten - Uniform anzuschaffen. Nach einer umfangreichen Planung kann die Uniform im Mai 1993 dem heimischen Publikum präsentiert werden.

In der Generalversammlung 1993 wird Gerhard Hohmann von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Stabführer gewählt. Dem bisherigen Stabführer Edmund Hohmann, der das Amt des Stabführers 21 Jahre begleitet, wird viel Lob und Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen. Er wurde während der Versammlung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen auszeichnen.

Mit neuer Uniform und gestärktem Selbstvertrauen wird die Auftrittsaison 1993 absolviert. Bei zahlreichen Festumzüge und Musikshows wird teilgenommen, wobei man bei der Musikshow in Rückers den ersten Platz in der Zuschauerwertung erzielen konnte. Die musikalische Flexibilität kann durch die Aufnahme von Saxophonen, wenige Zeit später durch Konzertflöten, Klarinetten und Posaunen erweitert werden.

In der Generalversammlung des Jahres 1994 wird der Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiw. Feuerwehr Ufhausen e.V. einstimmig in „Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ufhausen e.V.“ umbenannt. Durch die neue Musikrichtung mit der verbundenen Instrumentenumstellung wird diese Umbenennung notwendig.

Im Mai 1994 veranstaltet das Musikcorps sein erstes Frühlingskonzert. Bei dieser Veranstaltung, die im Freien stattfand, können dem zahlreich erschienenen Publikum neu aufgelegte Musikstücke vorgeführt werden. In den darauffolgenden Jahren finden nun regelmäßig Frühlingskonzerte statt. Ab dem Jahre 1994 ist das Musikcorps regelmäßiger Teilnehmer beim Blumencorso in Bad Ems, wo vor mehreren tausend Zuschauern eine Musikshow aufgeführt wird und sich einige hunderttausend Zuschauer am Blumencorso-Festzug begeistern können. Mit der Teilnahme am Festzug zum 1150-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Dillenburg im September können sich die Zuschauer an der Musik und der Straßenshow des Musikcorps erfreuen.

Das Jahr 1995 beginnt mit einem Auftritt beim Sportpresseball in Bad Hersfeld. Hierfür wird zum ersten Mal eine Hallenshow einstudiert. Im Juli 1995 fährt das Musikcorps auf Einladung des Spielmannszug Rödemis/Husum in den Norden Deutschlands, wo der Wettstreit anlässlich des „11. Europäischen Musikfestivals“ stattfindet. Neben zwei ersten Plätzen kann der Tageshöchstpreis unter den inländischen Zügen erzielt werden. Stabführer Gerhard Hohmann nimmt eine Auszeichnung als tagesbester inländischer Stabführer entgegen. Ebenso wird in 1995 zum ersten Mal Kontakt mit der Musikgesellschaft Ufhusen aus dem Kanton Luzern in der Schweiz aufgenommen. Die Bereitschaft für ein erstes Treffen ist gegeben, so dass Ende des Jahres eine Abordnung des Musikcorps zum Jahresabschlusskonzert nach Ufhusen fährt.

In den Jahren 1996, 1997, 1998 und 2000 nimmt das Musikcorps an Deutschlands größtem Frühlingsfest, dem Sommergewinnumzug in Eisenach teil. Im August 1996 ist das Corps zum 2. Mal Ausrichter des „Festivals der Musik“ am Sportgelände in Ufhausen, an dem auch erstmalig die befreundete Musikgesellschaft Ufhusen aus der Schweiz teilnimmt. Wiederum kann das Musikcorps namhafte Showorchester für die internationale Musikshow gewinnen. Bei einem Heimspiel der Borussia Fulda gegen den 1. FC Nürnberg im August, kann das Musikcorps vor etwa 25.000 Zuschauern in der Johannesau in Fulda seine Musikshow präsentieren.

Am 1. Mai 1997 und 1. Mai 2002 fährt das Musikcorps zum Maifest nach Genk/Belgien um dort an dem großen Festzug und der anschließenden Musikshow am Marktplatz teilzunehmen. Im Juli 1997 geht die Reise des Musikcorps zur Neuuniformierung der Musikgesellschaft Ufhusen in die Schweiz. An diesem Wochenende präsentiert sich das Musikcorps mit einem Konzert und der Aufführung der Musikshow dem Schweizer Publikum. Im August machen sich die Musiker wiederum gut vorbereitet auf den Weg zum Wettstreit anlässlich des „12. Europäischen Musikfestival“ in Husum/Rödemis. In der Gesamtwertung erhält das Musikcorps zum zweiten Mal den Tageshöchstpreis unter den inländischen Musikzügen und Gerhard Hohmann wird als bester Stabführer aller Klassen ausgezeichnet.

Der Auftritt zum Festzug des Münchner Oktoberfests in 1998 wird mit einer Vereinsfahrt verbunden.

Den Auftakt des Jahres 1999 bildet die Veranstaltung Sport & Show in Bad Hersfeld, zu der das Musikcorps seine Musikshow und auch eine eigens für den Verein arrangierte und choreographierte Trommelshow dem Publikum präsentiert. Anlässlich des Hessentages in Baunatal wirkt das Musikcorps an der Polizeishow mit. In den Jahren 1999 und 2002 folgt das Musikcorps der Einladung zu den „Herrenberger Musiktagen“.

Zum Blumencorso mit internationaler Musikshow reist das Corps im April 2000 nach Geradmer in die Vogesen/Frankreich. Anlässlich des Hessentages in Hünfeld ist das Musikcorps mehrere Verpflichtungen eingegangen. So z.B. ein Konzert am Rathausplatz, die Mitwirkung bei der Polizeishow und die Teilnahme am großen Hessentags-Festzug. Das so genannte „Pfeifferfest“ lockt das Musikcorps zum zweiten Mal im Jahr 2000 nach Frankreich. Diesmal ist eine internationale Musikshow in Bischwiller der Grund der Reise. Erstmalig wird die neue Feuerwehruniform in Ufhausen präsentiert.

Während des Übungswochenendes im März 2001 wird die, speziell für das Musikcorps choreographierte Musikshow unter der Leitung von Rik Boelee und Wim Laros einstudiert. Die Musikstücke sind auf die Besetzung des Corps abgestimmt und arr. von Rob Balfort (NL), Choreograph dieser Musikshow ist Rik Boelee (NL). In Eigenregie wird im Juni eine Zuschauertribüne am Sportgelände erbaut und eingeweiht. Der Einladung zum Schützenfest in Iserlohn folgt das Musikcorps in den Jahren 2001 und 2005. Im August findet das 3. Festival der Musik unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ statt. Zum Höhepunkt des Festivals gelingt es dem Musikcorps renommierte Showorchester für die internationale Musikshow zu verpflichten, welche sich bereits während der Straßenparade im Ortskern vorstellen.  Im September sind die Musikerinnen und Musiker erstmalig in Luxemburg zu Gast. Beim Wein- und Traubenfest in Grevenmacher kann das Corps mit seiner Musikshow und der Teilnahme am Festzug das Publikum für sich gewinnen. Erstmalig wird die Musikerinnen und Musiker für einen Konzertabend in Philippsthal engagiert.

Des Weiteren sei noch genannt, dass im Jahr 2001 die Wiedereingliederung des Musikcorps in den Musikbund Vorderrhön erfolgt.

Mitte Mai 2002 macht sich das Corps auf die in der Vereinsgeschichte bislang längste Reise, zu dem Musikfest des Showorchesters Abony in Ungarn. Auftritte der etwas anderen Art bieten sich dem Corps anlässlich der Spiele zur U19 Europameisterschaftsqualifikation in Bad Hersfeld, Hünfeld und Fulda, zu denen das Musikcorps jeweils vor Spielbeginn seine Musikshow sowie die Nationalhymnen der Nationen Aserbaidschan, Israel, San Marino und Deutschland darbringen kann.

Die Leitung der Generalversammlung des Jahres 2003 ist für den 1. Vorsitzenden Edmund Hohmann die letzte Amtshandlung. Neben der langjährigen Tätigkeit als Stabführer, hat er 1989 die Vereinsführung von Edmund Steinwachs übernommen. In der Zeit, in der er die Geschicke des Vereins leitet, werden zukunftsorientierte Entscheidungen getroffen. Ebenfalls mit Ablauf der Generalversammlung scheidet der langjährige Schriftführer Otto Giebel aus seinem Amt aus.

Anlässlich des jährlich stattfindenden Patronatsfestes ist das Musikcorps über Pfingsten zu Gast in der nordfranzösischen Stadt Saint Quentin und nimmt an der internationalen Musikshow und Musikparade teil. In ganz neue Gefilde führt das Musikcorps der Auftritt im Juli nach Kottmarsdorf in der Lausitz (Sachsen). Zu deren traditionellen Mühlentagen ist das Musikcorps als musikalischer Höhepunkt eingeladen. Auf Einladung der "Varde Garden" fährt das Musikcorps zu deren  Jubiläum nach Varde in Dänemark.  

In 2004 besucht das Corps die befreundete Musikgesellschaft in Ufhusen/Schweiz. Neben dem kulturellen Programm kommt auch das Musikalische nicht zu kurz. Das Musikcorps präsentiert dem begeisterten Schweizer Publikum seine Musikshow, ein Sommernachtskonzert sowie eine Straßenparade. Der letzte Großauftritt des Jahres 2004 bildet der Auftritt in Valenciennes/Nordfrankreich.

Auch in 2005 stellt sich das Corps wieder sehr erfolgreich dem Wettstreit anlässlich des „14. Europäischen Musikfestivals“ in Husum/Rödemis. Zu der 100 Jahrfeier des Schützenvereins Berghausen bei Bad Berleburg präsentierten sich die Musikerinnen und Musiker im Festzug und bei der anschließenden Aufführung der Musikshow. Erstmalig in der Vereingeschichte veranstaltet das Corps im November 2005 ein Jahresabschlusskonzert in Ufhausen, zu dem sich das Vororchester des Musikcorps unter der Leitung von Gerhard Blasinger zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Jahr 2006 beginnt mit dem bisher anstrengendsten Auftakt in der Vereinsgeschichte. Allein in den ersten fünf Kalenderwochen kann das Musikcorps 13 Showauftritte für sich verbuchen. Zu Beginn steht die Veranstaltung „Sport & Show“ in Bad Hersfeld auf dem Terminkalender. Erstmalig wird das Musikcorps zu der aus dem Fernsehen bekannten „Musikparade“ engagiert. An zwei Wochenenden in Folge sind die Musikerinnen und Musiker aus Ufhausen in sechs deutschen Städten auf Tournee. Erstklassige Militär- und Showorchester aus sieben Nationen präsentieren zur Musikparade ihr Repertoire der beliebtesten Märsche sowie einfallsreiche Choreographien. Seither ist das Corps in jedem Jahr in verschiedenen Städten Teilnehmer an der Musikparade.

Das Musikcorps macht es sich zur Aufgabe, regelmäßig Benefizveranstaltungen musikalisch zu unterstützen. Die Musikerinnen und Musiker des Musikcorps Ufhausen freuen sich schon darauf, wenn es beim nächsten Mal wieder auf große Fahrt geht und das Banner im Bus befestigt wird, auf dem es heißt: „Musikcorps Ufhausen - Musik & Show aus der hessischen Rhön“.